Überstunden anhand monatlicher Sollzeit

:sieheauch: Menü StammdatenMitarbeiter ⇒ Knopf „Stammdaten“ ⇒ Sollzeit und Deckelung

Eine der am häufigsten verwendeten Sollzeit-Varianten ist die Methode der „monatlichen Sollzeit“.

Also einfach übersetzt: Für einen Mitarbeiter ist festgelegt, dass er pro Monat beispielsweise 176:00 Stunden Arbeitszeit erfüllen muss. Alles, was über diese Sollzeit hinausgeht, entspricht Überstunden, und alles darunter entspricht Fehlstunden, die vom Überstunden-Konto ausgeglichen werden müssen.

Die Monatsstunden haben primär den Zweck, einen für jeden Monat gleichbleibenden Stundendurchschnitt zu bilden, so dass der Mitarbeiter Monat für Monat immer ein gleichbleibendes Gehalt bekommt. Da aber die Monate nunmal nicht immer gleich sind, erkauft man sich diesen Komfort der gleichbleibenden Sollzeit mit einem ständigen Auf und Ab der Überstunden und Fehlstunden.

Vorteile

Die Methode ist von der Berechnung her relativ einfach zu handhaben, insbesondere bei Teilzeitkräften ist dies oftmals unproblematisch. Im Speziellen bei ständig wechselnden Wochenarbeitszeiten kann die monatliche Sollzeit eine einfache Variante sein, um diese Schwankungen auszubügeln.

Mit Hilfe der Funktion „Abweichende Regelungen für wöchentliche/monatliche Sollzeiten“ haben Sie sogar die Möglichkeit, diese Sollzeitvorgabe von Monat zu Monat anzupassen, um etwa saisonale Schwankungen auszugleichen.

Nachteile

Der größte Nachteil der monatlichen Sollzeit ist allerdings, dass Sie innerhalb eines Monats eigentlich nicht feststellen können, ob ein Mitarbeiter bereits im Plus ist und bis Ende des Monats noch Überstunden anfallen werden, oder ob ein Mitarbeiter im Minus ist und Fehlstunden ansammeln wird. Denn je nachdem, wie der Mitarbeiter den Rest des Monats noch arbeiten wird, kann sich das Ergebnis noch gravierend verändern.

Auch die korrekte Berechnung von Urlauben und Krankheiten ist nur mit einem kleinen Kniff möglich. Da die Sollzeit ja nicht pro Tag feststeht, sondern nur pro Monat, kann der PepMax nicht wissen, wie viele Stunden für einen Urlaubstag gutgeschrieben werden müssen. Bekommt der Mitarbeiter für einen Urlaubstag 8:00 Stunden? Oder nur 7:30 Stunden? Beim Einsatz der monatlichen Sollzeit müssen Sie dies dem PepMax mit Hilfe der Sonderstunden mitteilen.

Alternative?

Grundsätzlich gilt: Die Verwendung der monatlichen Sollzeit bietet sich insbesondere immer dann an, wenn dies auch im Arbeitsvertrag mit dem Mitarbeiter so hinterlegt ist. Steht im Arbeitsvertrag hingegen eine wöchentliche Regelung (etwa „40 Stunden pro Woche“), dann sollten Sie diese auch verwenden:

:sieheauch: Überstunden anhand wöchentlicher Sollzeit pro Tag

pepmax/stammdaten/mitarbeiter-sollzeit-monatlich.txt · Zuletzt geändert: 31.12.2014 02:01 von mkahlert · 1421 Zugriffe bisher