Konfiguration ASI

Die Konfiguration des Interliving AfterSalesInterface erfolgt anhand der Datei ASI.Config.json, die sich im Installationsverzeichnis der Anwendung befindet. Diese JSON-Datei kann einfach mit Hilfe eines Texteditors geöffnet und bearbeitet werden.

:sieheauch: Beschreibung der JSON-Formats auf Wikipedia

{
  "Moebelhaus": "firmenname",
  "ZrNummer": "123456",
  "WawiTyp": "ShdMhs",
  "WawiDatenverzeichnis": "C:\\MaxPro\\Import\\",
  "Umfang": {
    "LetzteXTageEinschliessen": 7,
    "AusschlussFilialen": [ "97", "98", "99" ],
    "VerknuepfteAuftraegeEinbeziehen": true,
    "DebugAuftraegeMitUebergeben": []
  },
  "Feldlaengen": {
    "Hauptwarengruppen": 1,
    "Unterwarengruppen": 2
  },
  "WawiSpezifischeEinstellungen": {
    "AmetrasMoeve": {
      "LieferterminBestaetigtFixKw": 1,
      "PositionLieferKzNurLetzteStelle": true,
      "WerbesperreAusArtikelnummern": []
    },
    "AmetrasMoeveSmart": {},
    "ClasenWinMax": {},
    "ShdEcoro": {},
    "ShdMhs": {}
  },
  "AusgabeAnonymisieren": true,
  "Ausgabeformat": "Json",
  "Ausgabedatei": "C:\\MaxPro\\AfterSalesTools\\AST-Ergebnis.json",
  "AusgabedateiZippen": true,
  "AusgabedateiZipKennwort": "pass",
  "AusgabeArchivierung": {
    "ArchivVerzeichnis": "C:\\MaxPro\\AfterSalesTools\\Archiv\\",
    "TageZurAufbewahrung": 30
  },
  "UploadFtp": {
    "FtpUploadAktiviert": false,
    "Server": "aftersales.server.de",
    "Port": 0,
    "Username": "username",
    "Password": "password",
    "BenutzeSFtp": false,
    "BenutzeAuthTls": false,
    "BenutzeSsl": true,
    "UploadAlsZipDatei": true,
    "RemotePfad": "",
    "RemoteDateiname": "after-sales-interface.json",
    "WiederholungenImFehlerfall": 5,
    "WiederholungenWartezeitMillisekunden": 500
  },
  "UploadHttpPost": {
    "HttpPostUploadAktiviert": false,
    "UploadUri": "http://www.server.de/ast-upload.php?kunde={kunde}&startbyte={start}&endbyte={end}&totalsize={total}&md5={md5}&token={token}",
    "Username": "username",
    "Password": "password",
    "AccessToken": "123abc",
    "ChunkGroesseInBytes": 204800,
    "UploadAlsZipDatei": true,
    "WiederholungenImFehlerfall": 5,
    "WiederholungenWartezeitMillisekunden": 500
  }
}

Allgemeine Konfiguration

Moebelhaus:
Der Name oder eine andere eindeutige Kennung der Installation. Diese Bezeichnung wird in die Exportdatei mit übertragen, so dass der Betreiber der AfterSalesTool-Plattform die Daten identifizieren und zuordnen kann.

ZrNummer:
Die ZR-Nummer des Möbelhauses.

WawiTyp:
Typ der Warenwirtschaft, derzeit unterstützt: AmetrasMoeve, ClasenWinMax oder ShdMhs.

WawiDatenverzeichnis:
Exportverzeichnis der Warenwirtschaft, dort wo die Daten der MaxPro-Schnittstelle abgelegt sind.

AusgabeAnonymisieren:
Ist diese Option aktiviert, werden alle persönlichen Daten vor dem Export anonymisiert/pseudonymisiert, so dass zu Testzwecken keine Echtdaten verarbeitet werden müssen.
Die Adressen werden dabei durch „Musterstraße 1, 12345 Musterhausen“ ersetzt, Telefonnummern werden entfernt, und bei Email-Adressen wird die Domain durch „@test.interliving.de“ ersetzt.

Ausgabeformat:
Dateiformat für die Ausgabedatei, möglich sind Json oder Xml.

Ausgabedatei:
Verzeichnis und Datenname der Zieldatei, in die die Daten exportiert werden sollen.

AusgabedateiZippen:
Ist die Option „true“, so wird die Ausgabedatei zusätzlich als Zip-Datei gepackt und in's gleiche Ausgabeverzeichnis gelegt.

AusgabedateiZipKennwort:
Ist hier ein Kennwort hinterlegt, wird die Zip-Datei automatisch mit einer WinZip-kompatiblen AES-Verschlüsselung encrypted.

Hinweis: In JSON-Dateien müssen die Backslash-Zeichen („\“) mit Hilfe eines vorangestellten Backslash maskiert werden. Statt dem Pfad C:\temp\test.txt muss in der JSON-Datei also C:\\temp\\test.txt hinterlegt werden!

Umfang

LetzteXTageEinschliessen:
In der Ausgabedatei sind immer alle Aufträge vollständig enthalten, die mindestens eine offene Position haben. Zusätzlich können auch alle Aufträge der letzten X Tage mit übergeben werden, auch unabhängig vom Warenausgangsdatum.

AusschlussFilialen:
Wenn in der Schnittstelle bestimmte Filialen ausgeschlossen werden sollen (beispielsweise Online-Shop oder Sub-Unternehmen), so können diese Filialnummern hier als Array hinterlegt werden.

VerknuepfteAuftraegeEinbeziehen:
Bei SHD MHS ist es möglich, mehrere Aufträge zu verketten. Hiermit kann aktiviert werden, dass immer alle Aufträge einer Kette übergeben werden sollen, unabhängig vom Status.

DebugAuftraegeMitUebergeben:
Zu Testzwecken können hier bestimmte Auftragsnummern als Array hinterlegt werden, die dann in der Schnittstelle immer mit exportiert werden, unabhängig vom Auftragsstatus, Datum oder Filter. Damit kann ein Test-Auftrag explizit im Export mit eingeschlossen werden.

Feldlängen

Hauptwarengruppen:
Länge der Hauptwarengruppen-Nummer.

Unterwarengruppen:
Länge der Unterwarengruppen-Nummer.

Warenwirtschafts-spezifische Einstellungen

Derzeit nur für Ametras MOEVE Enterprise möglich/notwendig:

Ametras MOEVE Enterprise

LieferterminBestaetigtFixKw:
Welcher Liefertermin soll verwendet werden?

- 1 = bestätigter Liefertermin (Fix) - 2 = bestätigter Liefertermin (KW) - 3 = bestätigter Liefertermin (Fix) – oder wenn leer, dann bestätigter Liefertermin (KW) - 4 = bestätigter Liefertermin (KW) – oder wenn leer, dann bestätigter Liefertermin (Fix)

PositionLieferKzNurLetzteStelle:
Wenn „true“, wird nur die letzte Stelle des Lieferkennzeichens-Übergeben, statt „01C“ also nur „C“.

WerbesperreAusArtikelnummern:
Statt dem Werbesperren-Modul in MOEVE können auch interne Pseudo-Artikelnummern verwendet werden, um einen Auftrag mit einer Werbesperre zu markieren. Hier können Sie in einem Array alle Artikelnummern optional inkl. Ausführung hinterlegen, die eine Werbesperre generieren sollen. Schreibweise einfach als „123456789“ für einen Artikel inkl. aller Ausführungen, oder „123456789/77“ wenn nur die Ausführung 77 zum Tragen kommen soll.

Ausgabe-Archivierung

Auf Wunsch kann das Interface auch in die erzeugten Zip-Dateien zu Debug-Zwecken für einen gewissen Zeitraum aufbewahren, so dass im Fehlerfall leichter nachvollzogen werden kann, wie die Werte zu einem bestimmten Datum waren.

ArchivVerzeichnis:
Verzeichnis, wo die Dateien abgelegt werden sollen.

TageZurAufbewahrung:
Anzahl Tage, die rückwirkend aufbewahrt werden sollen. Ältere Dateien werden automatisch gelöscht.

Upload per FTP

FtpUploadAktiviert:
Hiermit kann der FTP-Upload im Anschluss an den Export ein- bzw. ausgeschaltet werden. Nur wenn dieser Parameter auf true steht, wird der Upload gestartet.

Server:
DNS-Name oder IP-Adresse des FTP-Servers.

Port:
Port-Nummer für den Verbindungsaufbau, bei Standard-FTP ist dies Port 21, bei aktivierter SSL-Verschlüsselung meist Port 990. Wenn Sie den Parameter auf „0“ setzen, versucht das Programm selbst, den Port zu bestimmen.

Username und Password:
Zugangsdaten für den FTP-Server.

BenutzeSFtp:
Wird dieser Parameter auf true gestellt, wird SFTP zum Upload verwendet. Der Upload erfolgt dabei über eine verschlüsselte SSH-Verbindung zwischen Client und Server.

BenutzeAuthTls:
Mit Auth-TLS wird ein TLS-1.0-verschlüsselter Kanal für die Datenübertragung verwendet.

BenutzeSsl:
Mit dieser Option wird eine TLS/SSL-verschlüsselte Verbindung für den Upload verwendet.

Hinweis: Die drei Optionen BenutzeSFtp, BenutzeAuthTls und BenutzeSsl schließen sich i.d.R. gegenseitig aus, es kann immer nur eine Verschlüsselungsvariante je nach Server-Anbieter und Proxy-Möglichkeiten verwendet werden.

UploadAlsZipDatei:
Ist dieser Parameter true, werden die Daten vor dem Upload als Zip-Datei gepackt, so dass die zu übertragende Datenmenge kleiner ist.

RemotePfad und RemoteDateiname:
Hier kann ein Pfad und ein Dateiname vorgegeben werden, wie die Upload-Datei auf dem Ziel-FTP-Server benannt werden soll.

WiederholungenImFehlerfall und WiederholungenWartezeitMillisekunden:
Schlägt ein Upload fehl (etwa weil die Internet-Verbindung im Moment down ist oder getrennt ist), so kann das Programm automatisch versuchen, den Upload zu wiederholen.
Wie viele Versuche vorgenommen werden sollen, und wie viel Wartezeit (in Millisekunden) zwischen den Versuchen gewartet werden soll, können Sie hier festlegen.

Upload per HTTP

HttpPostUploadAktiviert:
Hiermit kann der HTTP-POST-Upload im Anschluss an den Export ein- bzw. ausgeschaltet werden. Nur wenn dieser Parameter auf true steht, wird der Upload gestartet.

UploadUri:
URL der Webseite inkl. Parameter, an die der POST-Request abgesetzt werden soll.
Beispiel: https://upload.server.de/path/endpoint.php?kunde={kunde}&startbyte={start}&endbyte={end}&totalsize={total}&md5={md5}&access_token={token}

Die Werte in den geschweiften Klammern werden dabei automatisch durch Parameter der Übertragung ersetzt:

  • {kunde} oder {moebelhaus} = Kundenbezeichnung, wie ganz oben in der Konfiguration festgelegt
  • {zrnummer} = ZR-Nummer aus der Konfiguration
  • {start} und {end} = Byte-Position der Datenübertragung (siehe Parameter ChunkSize)
  • {total} = Gesamtgröße der zu übertragenden Daten (in Byte)
  • {md5} = MD5-Hash über die übertragenen Daten (zur Fehlererkennung)
  • {token} = AccessToken (siehe unten)

Username und Password:
Zugangsdaten für den HTTP-Server.

AccessToken:
Sicherheits-Token zur Authentifizierung gegenüber dem Backup.

ChunkGroesseInBytes:
Um Fehler bei großen Datenmengen zu vermeiden, kann der Upload mit diesem Parameter in mehrere Häppchen (Chunks) zerteilt werden. Der Upload erfolgt dann über mehrere HTTP-Requests verteilt.
In der URL oben wird die aktuelle Übertragungsposition als start und end übergeben, so dass am Zielserver die Chunks wieder erfolgreich zusammengesetzt werden können. Wenn end und total identisch sind, ist der Upload abgeschlossen.
Bei einer ChunkSize = 0 erfolg keine Aufteilung in Häppchen, der HTTP-POST wird als einzelner Request abgesetzt.

UploadAlsZipDatei:
Ist dieser Parameter true, werden die Daten vor dem Upload als Zip-Datei gepackt, so dass die zu übertragende Datenmenge kleiner ist.

WiederholungenImFehlerfall und WiederholungenWartezeitMillisekunden:
Schlägt ein Upload fehl (etwa weil die Internet-Verbindung im Moment down ist oder getrennt ist), so kann das Programm automatisch versuchen, den Upload zu wiederholen.
Wie viele Versuche vorgenommen werden sollen, und wie viel Wartezeit (in Millisekunden) zwischen den Versuchen gewartet werden soll, können Sie hier festlegen.

tools/aftersalesinterface/konfiguration.txt · Zuletzt geändert: 07.10.2019 00:44 von mkahlert · 289 Zugriffe bisher