ManageMax Update 11.7.0

1. Benutzerrechte

Die Benutzerrechte wurden erweitert um separate Rechte für:

a) Personal- und Lohnstammdaten

b) Werbestammdaten

c) Filialrechte je Benutzer

Für folgende Stammdaten kann man ab sofort eigene Benutzerrechte vergeben, so dass die Benutzer z.B. nur die Werbestammdaten bearbeiten können, ohne zugleich auch Zugriff auf andere Stammdaten erhalten zu müssen.

Alle Benutzerrechte werden vergeben im Menü Administration. Wenn Sie mit einer zentralen Server-Installation arbeiten, dann beachten Sie bitte, dass alle Benutzerrechte in dieser Server-Installation verwaltet werden müssen.

1.1 Personal- und Lohnstammdaten

Im Modul Stammdaten können die Programme „Personal…“ und „Lieferpersonal…“ ab sofort nur noch geöffnet werden, wenn der Benutzer das Recht „Personal Zeit- und Lohndaten“ hat.

1.2 Werbestammdaten

Im Modul Stammdaten können die diversen Stammdaten zum Modul Werbung nur noch von Benutzern verwaltet werden, die das Recht „Modul Werbung“ besitzen. Ab sofort kann man Benutzer anlegen die „nur“ dieses Recht haben und damit andere Stammdaten nicht mehr einsehen können.

1.3 Filialrechte je Benutzer

Zusätzlich kann man neben den Benutzerrechten auch Filialrechte vergeben. Die Ansicht der Benutzer mit Filialrechten wird dadurch begrenzt auf die ausgewählten Filialen. Der Benutzer hat per Benutzerrecht das Recht bestimmte Programm im ManageMax zu starten, darf dann aber nur die Filialen sehen, die in seinen Filialrechten festgelegt worden sind.

Das Filialrecht greift in allen Programmen, in deren Vorselektion auch Filialen gefiltert werden können. Der Benutzer kann dann in der Filialauswahl nur die ihm zugewiesenen Filialen auswählen.

2. Leistungslohn Verkauf

Im Modul Leistungslohn Verkauf gibt es folgende Erweiterungen und Korrekturen:

a) Kalkulationsprovision je Kaufvertrag

b) BugFix für Provisionen ab Umsatzgrenzwert

c) BugFix im automatischen Serverbackup

2.1 Kalkulationsprovision je Kaufvertrag

Mit dem Programmstand ManageMax 11.7.0 kann man Provisionen für Kalkulationen nicht mehr nur für den gesamten Umsatzerlös oder für den Umsatzerlös einzelner Warengruppen berechnen, sondern in den Einstellungen gibt es nun auch die Variante KAA-Provision je Auftrag.

Zu dieser neuen Provisionsvariante gibt es natürlich auch einen neuen Abrechnungsreport.

Der Provisionssatz wird je Kaufvertrag ermittelt und ist in seiner Höhe abhängig von der erzielten Auftragskalkulation. Es gelten die drei KAA-Grenzwerte aus den Personalstammdaten. Wird kein Grenzwert erreicht, gibt es keine KAA-Provision und einen traurigen Smiley in der Liste.

2.2 BugFix für Provisionen ab Umsatzgrenzwert

Die Provisionsabrechnung nach dieser Einstellung war möglicherweise fehlerhaft und wurde korrigiert.

2.3 BugFix im automatischen Serverbackup

Der Fehler konnte nur in der Auftragsabrechnung mit historischem Provisionsabgleich entstehen, also mit folgender Einstellung:

Nach jeder Provisionsabrechnung wird der Benutzer gefragt, ob die Abrechnung verbindlich ist und deshalb gespeichert werden soll.

Damit es nicht zu Abrechnungslücken kommen kann, indem man den Monatsabschluss von Vormonaten vergisst, wurde eine zusätzliche Sicherheitsabfrage eingeführt.

Nach dem lokalen Speichern der Provisionsabrechnung auf einem Arbeitsplatz-PC stellt der ManageMax die Frage nach dem Server-Backup. Erst mit dem Server-Backup wird die Abrechnung vom PC in die Serverinstallation übertragen, denn ansonsten würde diese Abrechnung verloren gehen.

Diese wichtige Backupfunktion war leider fehlerhaft und musste korrigiert werden. Wenn dagegen die Abrechnungen generell in der Serverinstallation durchgeführt wurden, dann erscheint diese Fragen nicht und es konnte in dieser Konstellation auch nicht zum angesprochenen Fehler kommen.

3. Verbandsschnittstelle

Die Verbandsschnittstellen wurden wie folgt überarbeitet und erweitert:

a) Datentransfer von frei verfügbaren Beständen aggregiert je Artikel.

b) Datentransfer von berechneten Reklamationsquoten je Artikel und Lieferant.

c) Anonymer Datentransfer in Rücksprache mit MaxPro.

4. Tagesbericht

Der Tagesbericht wurde in der Darstellung des Plan-Ist-Vergleichs von Verkaufsumsätzen und der Darstellung von ausgelieferten oder zu Lieferung eingeteilten Erlösen verbessert.

Im Detail geht es um folgende Einstellungen:

Wird der Tagesbericht so eingestellt, wie oben abgebildet, dann erscheinen im unteren Abschnitt des Tagesberichts folgende Werte:

Hätte man die untere Einstellung auf „eingeteilte Touren“ verändert, dann würde dieser Abschnitt so aussehen:

Wenn man dagegen die obere Einstellung ändert auf „Tages-Kalkulation mit Verkauf“, so ändert sich dieser Abschnitt erneut:

5. Modul Finanzen

Im Modul Finanzen wurden folgende Funktionen ergänzt:

a) Ansicht Konto oder Kostenstelle

b) Debitorenfilter beim Datev-Import

c) Debitorennummern als Kundennummer

5.1 Ansicht Konto oder Kostenstelle

Die Doppelklick-Funktion in der kurzfristigen Erfolgsrechnung führt bis zur Kontenansicht. Wenn man allerdings die Gemeinkostenrechnung aktiviert hat, dann werden Kontensalden je Kostenstelle berechnet. Auf vielfachen Kundenwunsch wurde hier eine Einstellung eingeführt, um zwischen Sachkonten- und Kostenstellen-Saldo umschalten zu können.

Anzeige je Kostenstelle:

Anzeige je Sachkonto:

5.2 Debitorenfilter beim Datev-Import

Beim Import der Debitorenkonten aus Datev kommt es immer wieder zu Problemen mit der korrekten Behandlung von Anzahlungen, die als Haben-Buchungen in das Debitorenkonto eingehen. In Rücksprache mit MaxPro kann man Anzahlungen anhand bestimmter Kennzeichen beim Import filtern. Diese Buchungskennzeichen aus Datev können als komma-getrennte Liste im Programm-Parameter 1796 hinterlegt werden.

Hier ein Auszug aus dem Import-Protokoll:

5.3 Debitorennummer als Kundennummer

Wenn die Auftragsnummer zugleich auch als Debitorennummer verwendet wird, gibt es einen eindeutigen Bezug zwischen Kaufvertrag und offenem Posten. Immer wenn sich Debitorennummer und Kundennummer unterscheiden, empfehlen wir, mit dem Programm-Parameter 1786 die Debitorennummer zur Kundennummer zu machen. Ein „JA“ im Parameter 1786 hat zu Folge, dass bei Import eine anderslautende Kundennummer oder eine leere Kundennummern mit der Debitorennummer überschrieben bzw. gefüllt wird.

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